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Trockene Augen (Sicca-Syndrom)

Das Trockene-Augen-Syndrom entsteht, wenn die Tränendrüsen nicht ausreichend Tränenflüssigkeit produzieren oder diese zu schnell verdunstet.

Close-up of an irritated, reddened eye with an unstable tear film

Was sind trockene Augen?

Das Sicca-Syndrom (Trockenes Auge) entsteht, wenn die Tränendrüsen zu wenig Tränenflüssigkeit produzieren oder die Tränenfilm­qualität so mangelhaft ist, dass er schnell verdunstet. Das führt zu Reizung, Rötung und Unbehagen.

Ursachen

Häufige Ursachen sind langes Bildschirmarbeiten, Klimaanlagen, Kontaktlinsen, hormonelle Veränderungen (Wechseljahre), bestimmte Medikamente (Antihistaminika, Betablocker), rheumatische Erkrankungen (Sjögren-Syndrom) und Zustand nach Augenoperationen.

Symptome

Typische Beschwerden sind Brennen, Stechen, Fremdkörpergefühl, Rötung, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen und paradoxerweise übermäßiges Tränen als Reflexreaktion.

Diagnose

Zur Diagnose werden der Schirmer-Test (Messung der Tränenproduktion), der Tränenfilm-Aufrisstest (TBUT), Spaltlampenuntersuchung und in spezialisierten Zentren die Meibografie (Bildgebung der Meibom-Drüsen) eingesetzt.

Behandlung

Die Behandlung reicht von Kunsttränen und Augengelen über entzündungshemmende Augentropfen (Cyclosporin) und Tränenpunkt-Stöpsel (Punctum Plugs) bis hin zu LipiFlow (thermische Pulsationstherapie) und IPL-Behandlung (intensive Lichtpulstherapie) bei Meibom-Drüsen-Dysfunktion.

Alltags-Tipps

Regelmäßige Lidmassagen, bewusstes Blinzeln beim Bildschirmarbeiten, Verwendung eines Luftbefeuchters und ausreichend Omega-3 in der Ernährung können die Beschwerden lindern.

Diese Seite dient zur allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Untersuchung. Der geeignete Ansatz wird gemeinsam nach einer Augenuntersuchung bestimmt.

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