Oberlid-Blepharoplastik – Alles Wichtige
Die Oberlid-Blepharoplastik entfernt überschüssige Haut und Fettgewebe am Oberlid, erweitert das Gesichtsfeld und gibt dem Blick ein jüngeres Aussehen.
Wann ist eine Oberlid-OP sinnvoll?
Wenn hängende Oberlider das Gesichtsfeld einschränken (funktionelle Indikation) oder ästhetisch störend sind, kann die Blepharoplastik helfen. Eine augenärztliche Untersuchung klärt, ob eine Ptosis oder andere Ursachen vorliegen.
Was wird gemacht?
Unter Lokalanästhesie wird ein ellipsenförmiger Schnitt in der natürlichen Lidfalte gemacht. Überschüssige Haut, erschlaffter Muskel und Fettgewebe werden entfernt oder verlagert. Feine Nähte werden nach 5–7 Tagen entfernt.
Erholung
Schwellung und blaue Flecken sind nach 1–2 Wochen abgeklungen. Das endgültige Ergebnis ist nach 3–6 Monaten sichtbar. Die meisten Menschen können nach 7–10 Tagen wieder arbeiten gehen.
Kombination mit Ptosis-OP
Bei hängenden Oberlidern muss zuerst abgeklärt werden, ob eine echte Ptosis (Lidheberschwäche) vorliegt. Eine nicht erkannte Ptosis, die nur durch Blepharoplastik behandelt wird, kann zu schlechten Ergebnissen führen.
Risiken und Ergebnisse
Die Oberlid-Blepharoplastik ist ein sicherer Eingriff mit hoher Patientenzufriedenheit. Das Ergebnis hält 10–15 Jahre. Selten: Asymmetrie, trockene Augen, verzögerte Wundheilung oder Hämatom.
Häufig gestellte Fragen
Für wen ist eine obere Blepharoplastik geeignet?
Bei Lidüberschuss, Ptose oder wenn das Gesichtsfeld durch herabhängende Lider eingeschränkt ist. Unser vitreoretinal erfahrenes Team prüft Funktion und Indikation vor der OP.
Ich habe eine Netzhaut‑/Makulaerkrankung – ist die OP sicher?
Meistens ja nach gründlicher präoperativer Netzhaut‑ und Makulabegutachtung. Zeitpunkt und Vorsichtsmaßnahmen stimmen wir mit dem Retina‑Team ab, um Risiken zu minimieren.
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