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Warum wir so leicht Grippe bekommen

Nicht jeder reagiert gleich auf denselben Virus. Die Unterschiede liegen in Viruslast, Schleimhautbarrieren, Immungedächtnis, Genetik, Schlaf, Stress und Ernährung.

November 17, 2025
A person resting at home with tea, recovering from a cold or flu

Viruslast und Exposition

Die Menge der aufgenommenen Viren (Viruslast) beeinflusst die Wahrscheinlichkeit einer Infektion erheblich. Enge Räume, lange Exposition und direkter Kontakt erhöhen die aufgenommene Virusmenge und damit das Erkrankungsrisiko.

Schleimhautbarrieren

Die Nasen- und Rachenschleimhäute bilden die erste Verteidigungslinie. Trockene Luft (besonders im Winter), Rauchen und Dehydration schwächen diese Barriere und erleichtern dem Virus den Eintritt ins Gewebe.

Immungedächtnis

Wer zuvor ähnlichen Grippestämmen ausgesetzt war (durch Infektion oder Impfung), hat ein Immungedächtnis, das schneller reagiert. Das erklärt, warum ältere Erwachsene bei manchen Grippewellen besser abschneiden als jüngere.

Genetik

Genetische Variationen in Genen des Immunsystems (wie HLA-Gene und Interferon-Signalwege) beeinflussen, wie gut das Immunsystem auf Grippeviren reagiert. Manche Menschen sind genetisch anfälliger für schwere Verläufe.

Schlaf, Stress und Ernährung

Schlafmangel (unter 6 Stunden), chronischer Stress und unausgewogene Ernährung unterdrücken Immunzellen und erhöhen die Suszeptibilität. Studien zeigen, dass Schlafmangel das Infektionsrisiko fast verdreifacht.

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