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Gesunder Schlaf – Warum Schlaf Medizin ist

Ausreichender und qualitativ hochwertiger Schlaf ist entscheidend für Immunsystem, Herzgesundheit, Hirnfunktion und emotionale Stabilität.

June 4, 2026
A calm, dark bedroom with soft light and a made bed inviting restful sleep

Warum schlafen wir?

Im Schlaf läuft ein komplexes Reparatur- und Konsolidierungsprogramm: Das Gehirn entsorgt Toxine (Alzheimer-assoziierte Beta-Amyloid-Plaques), konsolidiert Erinnerungen, reguliert Hormone und das Immunsystem regeneriert sich.

Schlafmangel: weitreichende Folgen

Chronisch unter 6 Stunden Schlaf erhöht das Risiko für Herzerkrankungen um 48 %, Diabetes um 36 %, Depression um 60 % und vermindert kognitive Leistung, Reaktionszeit und Immunabwehr.

Schlafhygiene

Feste Schlafzeiten (auch am Wochenende), kühles dunkles Zimmer (18-20°C), kein Blaulicht 1 Stunde vor dem Schlafen, keine Koffein nach 14 Uhr, entspannende Abendrituale – diese Maßnahmen verbessern nachweislich die Schlafqualität.

Schlafstörungen

Insomnie, Schlafapnoe, Restless-Legs-Syndrom und zirkadiane Rhythmusstörungen sind behandelbare Erkrankungen. Schlafapnoe verdoppelt das Herzinfarktrisiko und sollte durch einen Schlafspezialisten abgeklärt werden.

Schlaf und Augen

Schlafentzug verursacht Augenermüdung, trockene Augen und kann Lidzuckungen (Myokymie) auslösen. Im REM-Schlaf erholen sich Tränenfilm und Hornhautepithel. Glaukompatienten sollten Schlafapnoe ausschließen lassen, da diese den Augeninnendruck erhöht.

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