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Pterygium-Entfernung

Chirurgische Entfernung des Flügelfells (Pterygium), einer gutartigen Bindehautwucherung, die auf die Hornhaut übergreift und das Sehen beeinträchtigen kann.

Eye with a pterygium growing from the white of the eye toward the cornea

Was ist ein Pterygium?

Ein Pterygium (Flügelfell) ist eine keilförmige, fleischige Wucherung der Bindehaut, die von der Sklera auf die Hornhaut übergreift. Es tritt häufiger bei Menschen auf, die viel UV-Strahlung ausgesetzt sind (Outdoor-Berufe, tropische Regionen).

Symptome

Symptome sind Rötung, Trockenheitsgefühl, Fremdkörpergefühl und, wenn das Pterygium die Hornhautmitte erreicht, Sehverschlechterung und Astigmatismus.

Wann operieren?

Eine Operation wird empfohlen, wenn das Pterygium das Sehen beeinträchtigt, große Reizungen verursacht oder ästhetisch störend ist. Ein schreiten­des Pterygium sollte früher behandelt werden.

Operationsverfahren

Das Pterygium wird exzidiert und die freigelegte Sklerafläche mit einem Bindehautautotransplantat (vom selben Auge) gedeckt. Dies reduziert das Rückfallrisiko erheblich im Vergleich zur einfachen Exzision.

Ergebnisse und Rückfallrisiko

Mit Bindehautautotransplantat liegt die Rezidivrate unter 5 %. Ohne Transplantat kann das Pterygium in 30–80 % der Fälle zurückkehren. Postoperativ sind UV-Schutz und Kunsttränen empfohlen.

Diese Seite dient zur allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Untersuchung. Der geeignete Ansatz wird gemeinsam nach einer Augenuntersuchung bestimmt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Pterygium und wann sollte operiert werden?

Ein Pterygium ist eine vaskuläre Bindegewebswucherung auf der Hornhaut. Eine Operation ist angezeigt bei Visusminderung, astigmatischer Veränderung, fortschreitendem Wachstum oder wiederkehrender Entzündung.

Wie hoch ist das Rezidivrisiko und wie lässt es sich senken?

Bei einfacher Exzision ist das Rezidivrisiko erhöht. Mit Konjunktiva-Autotransplantat sinkt es signifikant (ca. 5–15 %). Amnionmembran oder Mitomycin‑C können bei Hochrisikofällen zusätzlich eingesetzt werden.