Laserkorrektur (LASIK / PRK / SMILE)
Ein Eingriff, bei dem die Hornhaut mit einem Laser umgeformt wird, um Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus zu korrigieren.
Überblick: Laserkorrektur
Bei der Laserkorrektur wird die Hornhaut mit einem Excimer- oder Femtosekundenlaser präzise umgeformt, sodass Licht wieder korrekt auf die Netzhaut fokussiert wird. Die Verfahren LASIK, PRK und SMILE haben sich alle als sicher und effektiv erwiesen.
LASIK vs. PRK vs. SMILE
LASIK: Ein Flap wird mit dem Femtosekundenlaser erstellt, die Hornhaut darunter umgeformt, der Flap zurückgeklappt. Schnelle Erholung, kaum Schmerzen. PRK: Kein Flap; das Epithel wird entfernt und wächst nach. Längere Erholung, aber geeignet bei dünner Hornhaut. SMILE: Flaplos, minimalinvasiv, weniger trockene Augen als LASIK.
Eignungskriterien
Kandidaten müssen mindestens 18–21 Jahre alt sein, eine stabile Fehlsichtigkeit über 2 Jahre haben, ausreichende Hornhautdicke aufweisen und frei von Hornhauterkrankungen (z.B. Keratokonus) sein. Schwangerschaft und Stillzeit sind Ausschlussgründe.
Ablauf des Eingriffs
Die Laserbehandlung selbst dauert nur wenige Sekunden bis Minuten pro Auge. Der gesamte Eingriff inklusive Vorbereitung dauert etwa 30–45 Minuten. Er wird ambulant unter Tropfbetäubung durchgeführt.
Erholung und Risiken
Nach LASIK ist das Sehen meist am nächsten Tag klar; nach PRK dauert die Erholung 1–2 Wochen. Mögliche Risiken: trockene Augen, Halos, Glare (Blendung), selten Infektion oder Hornhautektasie. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig.
Ergebnisse
Über 95 % der Patienten erreichen nach der Laserkorrektur eine Sehschärfe von 0,8 oder besser. Die meisten benötigen danach keine Brille mehr für die Ferne, können aber für die Nähe eine Lesebrille brauchen.
Diese Seite dient zur allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Untersuchung. Der geeignete Ansatz wird gemeinsam nach einer Augenuntersuchung bestimmt.
