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Eingriff, den wir durchführen

Katarakt-Operation

Ein kurzer, sicherer Eingriff, bei dem die getrübte natürliche Linse entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt wird.

Phacoemulsification cataract surgery with an intraocular lens being implanted

Indikation

Die Katarakt-Operation wird empfohlen, wenn die Linsentrübung die Lebensqualität beeinträchtigt und das Sehvermögen mit Brille nicht ausreichend verbessert werden kann. Es gibt keine Medikamente, die den grauen Star heilen.

Ablauf der Phakoemulsifikation

Unter lokaler Betäubung wird durch einen 2–3 mm kleinen Schnitt eine Ultraschallsonde eingeführt, die die getrübte Linse zerkleinert und absaugt. Anschließend wird eine faltbare Kunststofflinse in den Kapselsack implantiert.

Intraokularlinsen (IOL)

Monofokale IOLs korrigieren für eine feste Distanz (meist Ferne). Multifokale und EDOF-IOLs ermöglichen Sehen in mehreren Distanzen. Torische IOLs korrigieren zusätzlich Astigmatismus. Die Wahl der IOL hängt vom Lebensstil und den Wünschen des Patienten ab.

Anästhesie und Aufenthalt

Der Eingriff erfolgt meist unter Tropfbetäubung (Augentropfen) oder Lokalanästhesie und dauert 15–20 Minuten. Er wird ambulant durchgeführt; eine Vollnarkose ist selten nötig.

Nachsorge

Nach der Operation werden Augentropfen (Antibiotika, Kortison) für 4–6 Wochen gegeben. Kontrolltermine nach 1 Tag, 1 Woche und 1 Monat sind üblich. Körperliche Anstrengung und Schwimmen sollten die ersten Wochen gemieden werden.

Ergebnisse und Komplikationen

Die Katarakt-Operation ist eine der sichersten und häufigsten Operationen weltweit mit einer Erfolgsrate über 95 %. Seltene Komplikationen sind Nachstar (YAG-Laser-Kapsulotomie möglich), Infektion, Druckanstieg oder IOL-Dislokation.

Diese Seite dient zur allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Untersuchung. Der geeignete Ansatz wird gemeinsam nach einer Augenuntersuchung bestimmt.

Behandelte Erkrankungen