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Intravitreale Injektion (Anti-VEGF)

Injektion von Medikamenten (Anti-VEGF, Kortison) direkt in den Glaskörper zur Behandlung von Makuladegeneration, diabetischem Makulaödem und Netzhautvenenver­schlüssen.

Intravitreal injection being administered into the eye in a sterile setting

Was ist eine intravitreale Injektion?

Bei der intravitrealen Injektion wird ein Medikament mit einer feinen Nadel direkt in den Glaskörperraum des Auges injiziert. Dies ermöglicht eine hohe lokale Wirkstoffkonzentration bei geringen systemischen Nebenwirkungen.

Wirkstoffe: Anti-VEGF und Kortison

Anti-VEGF-Medikamente (z.B. Ranibizumab, Bevacizumab, Aflibercept, Faricimab) hemmen das Wachstum krankhafter Blutgefäße bei feuchter AMD, diabetischem Makulaödem und Venenverschlüssen. Kortison (z.B. Triamcinolon, Dexamethason-Implantat) wirkt entzündungshemmend und ödemreduzierend.

Ablauf

Das Auge wird desinfiziert und betäubt (Tropfen oder Gel). Die Injektion erfolgt mit einer sehr dünnen Nadel (0,3 mm) seitlich am Auge (pars plana). Der Eingriff dauert wenige Minuten und ist meist schmerzfrei.

Behandlungsfrequenz

Je nach Erkrankung und Ansprechen werden die Injektionen monatlich, zweimonatlich oder nach einem Treat-and-Extend-Schema gegeben. Die Behandlung ist oft langfristig und erfordert regelmäßige OCT-Kontrollen.

Ergebnisse und Risiken

Anti-VEGF-Injektionen haben die Behandlung der feuchten AMD revolutioniert: Bei vielen Patienten stabilisiert oder verbessert sich das Sehvermögen. Risiken sind sehr selten: Infektion (Endophthalmitis), Druckanstieg, Netzhautablösung.

Diese Seite dient zur allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Untersuchung. Der geeignete Ansatz wird gemeinsam nach einer Augenuntersuchung bestimmt.

Behandelte Erkrankungen