Ektropion-Korrektur
Chirurgische Korrektur des nach außen gekehrten Unterlids (Ektropion), das zu Tränenfluss, Reizung und Hornhautschäden führen kann.
Was ist Ektropion?
Beim Ektropion kehrt sich das Unterlid nach außen um, sodass die Bindehaut freigelegt ist. Dies führt zu chronischer Reizung, Tränenfluss (Epiphora), trockenen Augen und kann langfristig die Hornhaut schädigen.
Ursachen
Häufigste Ursache ist die altersbedingte Erschlaffung des Lidgewebes (Involusionsektropion). Weitere Ursachen sind Narben (z.B. nach Verbrennungen, Operationen), Lähmungen des N. facialis (paralytisches Ektropion) und angeborene Formen.
Operative Verfahren
Die häufigste Methode ist die laterale Tarsalstreifenoperation (Lid-Straffung am äußeren Lidwinkel). Bei Narbenektropion sind Hauttransplantate oder Z-Plastiken erforderlich. Der Eingriff erfolgt unter Lokalanästhesie ambulant.
Erholung und Ergebnisse
Schwellung und Hämatome bilden sich in 1–2 Wochen zurück. Das Ergebnis ist dauerhaft; die Rekurrenzrate ist gering. Komplikationen sind selten und umfassen Über-/Unterkorrektur und Lidfehlstellung.
Diese Seite dient zur allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Untersuchung. Der geeignete Ansatz wird gemeinsam nach einer Augenuntersuchung bestimmt.
